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Interview mit Thomas Raithel - Teil 1

Interview mit Thomas Raithel

Warum setzt man auf transparente Bürgerbeteiligung? Wie hilft die Visualisierung in der Praxis? Darüber sprachen wir mit Thomas Raithel, dem Projektgruppenleiter Ausbau Kölner Autobahnring.

Interview mit Thomas Raithel

Nicht nur unmittelbar Betroffene, sondern auch viele Straßenbau-Experten schauen mit großem Interesse auf das Großprojekt „A-bei-Lev“ von Straßen.NRW. Warum setzt man auf transparente Bürgerbeteiligung? Wie hilft die Visualisierung in der Praxis? Darüber sprachen wir mit Thomas Raithel, dem Projektgruppenleiter Ausbau Kölner Autobahnring.


Das Plangebiet ist ein lebendiger Ballungsraum. Straßen.NRW setzt auf transparente Bürgerbeteiligung.

Die Menschen in Köln und Leverkusen, Autobahnnutzer, Anrainer und Wirtschaftsunternehmen – sie alle sind von den Planungen und jahrelangen Baustellen betroffen. Niemand soll von den Entwicklungen überrascht werden, und wir wollen so früh wie möglich wissen, welche Probleme es gilt aus dem Weg zu räumen. Deshalb haben wir ein umfangreiches Paket mit Informationsmedien und Dialogangeboten geschnürt. Wir laden zu Bürgerveranstaltungen, Diskussionsrunden und auch zu Baustellenbesuchen ein. Ein zentrales und modernes Medium sind dabei Visualisierungen, so wie die der neuen Brücke der V-KON.media.


Wie hilft Ihnen das VISMO-Modell in der Praxis? Warum haben Sie sich für eine Visualisierung bei dem Projekt entschieden?

Man kann vieles in Plänen zeigen und erklären, aber für viele bleibt das dann abstrakt. Mit einer Visualisierung kann ich zum Beispiel Anliegern zeigen, wie hoch die neuen Lärmschutzwände werden und wie sie davon profitieren. Auch neue Verkehrsanlagen lassen sich zeigen. Es gilt der klassische Satz: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!“ – und das sehr realitätsnah.


Nutzen Sie das Modell auch intern? Wenn ja, wie und wie hilft es Ihnen?

So ein hochgradig relevantes Projekt wie unseres steht auch im Fokus der Fachöffentlichkeit und der Kolleginnen und Kollegen, die bei Straßen.NRW an anderen Projekten arbeiten. Diese Zielgruppe profitiert ebenfalls durch die detaillierten Darstellungen.


Wie zufrieden sind Sie mit der Info-Messe im Forum Leverkusen, bei der erstmals das „A-bei-Lev“-VISMO-Modell präsentiert wurde?

Wir sind generell sehr zufrieden mit unseren Info-Messen als Kommunikationsinstrument, weil wir den direkten Kontakt zu den Bürgern erleben. Die Visualisierungen, sei es nur als Film oder eben zur interaktiven Nutzung, stehen dabei immer im Fokus des Besucherinteresses. Deshalb werden wir sie weiterhin einsetzen und neue Visualisierungen erstellen, sobald es im Projekt neue Entwicklungen gibt.